1. Mischvorgang

Alle Komponenten werden computergesteuert dosiert und in den Durchlaufzwangsmischer gefördert. Das Mineral wird gewogen und das Bindemittel erfasst um eine gleichbleibende Mineral-Bitumenmischung zu erhalten. Die Zusammensetzung des Asphaltmischgutes ist jederzeit, situationsbedingt steuerbar. Leistung von ca. 500 - 1.700 kg/min.

A - Wassertank
B - Bindemitteltank
C - Vorspritztank
D - Mineralbunker
E - Zementbunker
F - Additivtank
G - Fiberschneider

2. Vorspritzen

Dieses System wird angewendet, um den Schichtenverbund zu verbessern. Der Einsatz erfolgt auf älterem Asphaltbelag, bindemittelarmen Oberflächen oder auf Betonflächen. Hierdurch wird gewährleistet, dass mehr Bindemittel zum Schichtenverbund bereitgestellt wird. Direkt nach dem Aufsprühen wird das Asphaltmischgut mit der Einbaubohle eingebaut. Dosierung von 0,15 - 0,45 kg/min.

3. Einbau des Asphaltmischgutes

Wenn das Mischgut fertig aus dem Mischer kommt, wird es über den Auslauf in die Einbaubohle geleitet. Die Einbaubohle ist mit einem Rührwerk ausgestattet, das bei variabler Einbaubreite das Mischgut immer in Bewegung hält. Die Förderung des Rührwerks und die Konstruktion verhindern das Entmischen und der Belag ist gleichmäßig strukturiert. Mit unterschiedlichen Abziehleisten kann das Profil und die Struktur des neuen Belags beeinflusst werden.